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So fing es an

Den Anfang machte eine Frau, die der Michaelis-Kirchengemeinde eine Erbschaft hinterließ mit der Auflage, etwas gegen den Hunger in der Welt zu tun

Den 2. Schritt machte der Kirchenvorstand der Gemeinde, der entschied, dass ein Teil des Geldes in Neugraben eingesetzt werden soll: für die Information bzw. Sensibilisierung der hiesigen Bevölkerung und ihrer Aktivierung.

Der 3. Schritt war die Initiierung des Projektes „Neugraben fairändern“ durch die Gemeinde.

Das Projekt „Neugraben fairändern“ wurde ab April 2011 durch eine angestellte Projektleiterin  und einem Begleitteam aus Ehrenamtlichen vorbereitet, startete September 2011 und wurde nach erfolgreichen 5 Jahren mit dem Ausscheiden der hauptamtlichen Leitung Ende 2016 in eine Initiative von Ehrenamtlichen umgewandelt.

 

 

Die Welt fairändern - wir fangen in Neugraben an!

Beim Fairen Handel erhalten Produzenten im Süden nicht nur ein Einkommen, das ihnen eine nachhaltige Produktion sichert, er ermöglicht ihnen auch bessere Zukunftsperspektiven durch Aus- und Weiterbildung, Gesundheits- und Sozialprojekte.

Wir wollen den Fairen Handel in Neugraben stärken

  • durch Information, Sensibilisierung und Mobilisierung, z.B. durch regelmäßige öffentliche Veranstaltungen wie Filmabende, Ausstellungen, und durch Workshops oder Vorträge.
  • durch Information zu Einkaufsmöglichkeiten.
  • durch Stärkung/Verstetigung der örtlichen Einkaufsmöglichkeiten.

Außerdem wollen wir

  • Das Bewusstsein für globale Zusammenhänge in Neugraben stärken.
  • Daraus resultierend ein verändertes Konsumverhalten in Neugraben unterstützen.
  • Gesellschaftspolitisches Engagement für eine Agrarwende fördern.

Wir sind gut vernetzt!

Es bestehen Kontakte zu hamburg mal fair, der Fair Trade Stadt Hamburg, Brot für die Welt Hamburg , zum Kampagnen-Team „Niemand isst für sich allein“ sowie zu zahlreichen anderen Akteuren des Globalen Lernens und Fairen Handels in Hamburg, die für das Projekt genutzt werden können.

Wenn Sie mehr erfahren wollen, schauen Sie sich hier um.

Das wollen wir bis 2020 erreichen (und haben es zum Teil schon erreicht):

  • Jeder Haushalt in Neugraben-Fischbek kauft regelmäßig  Produkte aus dem Fairen Handel.
  • Es gibt eine Arbeitsgruppe, die sich kontinuierlich mit dem Thema Globalisierung und Gerechtigkeit beschäftigt und in Neugraben darüber informiert.
  • Es gibt gute Einkaufsmöglichkeiten für Produkte aus dem Fairen Handel in Neugraben.
  • In den Schulen, Kindergärten und Jugendgruppen des Stadtteils wird regelmäßig zu den Themenkomplexen der Globalisierung gearbeitet.
  • In zahlreichen Geschäften werden Produkte des Fairen Handels angeboten.
  • In den Sportvereinen, Schulen usw. werden Bälle mit dem Fair Trade Siegel verwendet.
  • In den Schulen, Kindergärten und anderen öffentlichen Einrichtungen werden Produkte aus dem Fairen Handel, z.B. Kaffee, Tee und Zucker, konsumiert.
  • Auch zahlreiche Unternehmen, Praxen und der Bezirk setzen bei der Beschaffung auf öko-faire Produkte.